Lehrgarten für Kinder

Ein „Lehrgarten für Kinder"

Oder: heute wissen die Kinder nicht mehr, wie eine Möhre über der Erde aussieht.

Seit Januar 2008 entstand im „Klostergarten Breitbrunn" ein Aktions- und Lehrgarten1 für die Kindergruppe des Gartenbauvereins.
Die „Breitbrunner Dreckspatzen" jäteten Unkraut, säten und pflanzten, gossen und ernteten ihr Gemüse im „Grünen Klassenzimmer".
In Kooperation mit den Schwestern des Konvents und dem Dominikus Ringeisenwerk durften die Kinder eigene Beete anlegen, eine Naschecke dazupflanzen, eine Wildblumenwiese am Sportplatz einsäen, einen Bienenschaukasten im hinteren „wilden Eck" eines Imkers besuchen und das Nistverhalten der Vögel an einer Nistwand am Schuppen beobachten.
Mehrere Regentonnen zur Beetbewässerung baute Herr Dreher für die kleinen Gartler/innen und eine Wildecke fürs Tipi mit Igelhaus in der Streuobstwiese durfte nicht fehlen.

Kurze kleine pädagogische Gartengeschichte des Breitbrunner Klostergartens

- Errichtung eines Landschulheims für Mädchen – „Lernen an der frischen Luft"
- 1929 Übernahme durch die St. Josefskongregation der Ursberger Schwester
- 1929 – 1980 Beschäftigung der behinderten Frauen im Garten und der Landwirtschaft
- 2008 Beginn einer Kindergruppe am alten Gärtnerhaus durch den Gartenbauverein

1Begriffsabgrenzung:  Zu den Lehrgärten zählen Schulgärten, Hochschulgärten und botanische Gärten.  Es geht um Wissensvermittlung zu bestimmten Themen, Vorgängen in der Natur. Ziel ist Naturverständnis und Umweltbewusstsein.

Heidi Körner hat Interessantes zur Geschichte des Klostergartens zusammengestellt: Reformpädagogik und das Landeserziehungsheim Breitbrunn

Unsere Dreckspatzen im Klostergarten